Warum Text nicht gleich Text ist

Die Integration von textlichen Inhalten ist auf der einen Seite recht einfach, da fast jeder auf Anhieb Texte erstellen, editiern und publizieren kann. Schwieriger jedoch ist der strategisch sinnvolle einsatz von Text. Zwar sind Texte nicht so anfällig für Verfälschung wie andere Formate, doch beeinflussen trotzdem viele unterschieliche Faktoren die Effektivität des geschriebenen Wortes:

  • Struktur – Texte werden von Suchalgorithmen gelesen und bewertet
  • Relevanz – Der Inhalt nimmt maßgeblich Einfluß auf die Relevanz von Texten
  • Verfügbarkeit – Transparenz der Inhalte ermöglicht freie Verfügbarkeit
  • Transparenz – Schutz vor Skandalen durch Transparenz von Anfang an
  • Usability – Gängige Formate erhöhen die Reichweite, da sie einfach zu nutzen sind 

Abgesehen davon ist es selbstverständlich, daß die gängigen Konzepte der Publizistik vorrausgesetz werden.

Was kann man also tun, um die bestehenden Strukturen aus PR und Presse weiterhin zu nutzen?

Die bestehnden Strukturen sind auch weiterhin sehr relevant, da Sie das Rückgrat progressiver Text-Kommunikation bilden. Es macht z.B. wenig Sinn vorhandene PR-Abteilungen zu restrukturieren, nur um dann die einzelnen Teilbereiche an andere Stelle wie zu etablieren. Viel eher ist sinnvoll die MA gezielt zu schulen, um Sie in die Lage zu versetzen Ihre textliche Kompetenz strategisch einzusetzen. Die Vergangeheit hat diesbezüglich gezeigt, daß nur in den wenigsten Fällen dann überhaupt noch die Notwenigkeit externer redaktioneller Betreuung besteht. Dies gilt übrigens in weiten Teilen auch für die Bildredaktion, da mittlerweile kaum noch fachliche Kompetenz benötigt wird, um professionelle Bildbearbeitung zu ermöglichen.