| Fünf Tipps für Einsparungen im E-Business |
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Angesichts von Personalkürzungen und Standortschließungen kämpfen IT-Abteilungen, die für E-Commerce zuständig sind, in diesem Jahr damit, den Online-Service für die Kunden zu verbessern und gleichzeitig fünf bis 25 Prozent IT-Kosten zu senken. Gartner hat fünf Tipps für IT-Verantwortliche im Bereich E-Commerce zusammengestellt, wie sie diese Herausforderung in der derzeitigen wirtschaftlichen Krise meistern können: 1. Standardprodukte für Standardfunktionen: Indem man für Standardfunktionen wie dem Shopping Cart Management oder der Suche auf Individualentwicklungen verzichtet und stattdessen zu Standard- oder sogar Open-Source-Produkten greift, können IT-Abteilungen nach Meinung von Gartner in diesem Jahr zwischen 25 und 35 Prozent und künftig jährlich 20 Prozent der Lizenz- und Wartungskosten sparen. „Individualentwicklung ist für die meisten Unternehmen - mit Ausnahme der Markführer wie Amazon oder Ebay - einfach Geldverschwendung, jedenfalls bei Funktionen die nicht essentiell für einbestimmtes Einkauferlebnis sind,“ fällt Research Vice President Gene Alvarez sein Urteil. Statt das Shopping Cart Management neu zu erfinden, sollten Entwickler sich lieber auf differenzierende Punkte wie wie verbessertes Site Design oder Suchmaschinenoptimierung stürzen. 2. Mehr Return on Investment aus bestehender Technologie ziehen: Durch ein Fine Tuning der bestehenden Systeme könnten Einsparungen zwischen 10 und 15 Prozent in diesem und 10 Prozent in den Folgejahren erzielt werden, so Gartner. 3. Konzentration auf Tools, die hohe Konversionsraten bieten: Unternehmen, die stark mit Rich Internet Applications (RIA) beziehungsweise Web 2.0 Tools in ihrem E-Business experimentieren, sollten die Ressourcen auf jene Tools konzentrieren, die die höchsten Konversionsraten verprächen. Einsparpotenzial: Zwischen 5 und 10 Prozent in diesem und 5 Prozent in den Folgejahren. 4. Mit den Softwareanbietern hart verhandeln: Durch den starken Druck der Rezession auf die Softwareanbieter sieht Gartner die Chance, beim Abschluss längerfristiger Verträge zwischen 20 und 50 Prozent der Lizenzkosten einzusparen. 5. Personalkosten durch die Eliminierung von doppelt besetzen Positionen sparen: Erfahrungsgemäß, so glaubt Gartner, sind Positionen oft doppelt besetzt, einmal für das Online- und einmal für das klassischen Business eines Unternehmens. Die Zusammenführung dieser Positionen könne 10 bis 15 Prozent im ersten und 5 Prozent in den Folgejahren sparen.
Text: von Peter Koller / 12. Mai 2009 |
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