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Der Buzz um die ASCII Art Adwords Drucken E-Mail

Sixt und Jung von Matt: Coup oder Falschmeldung?

Der Autoverleiher Sixt hat letzte Woche eine Sensation in der Onlinewerbewelt von Google AdSense, ausgelöst.

Nachdem die Kommunikationsagentur Jung von Matt bei Eurobestlive in der Kategorie „Interactive“ einen Preis für die Kampagne SIXT ASCII GTI gewommen hat, brodelt der Buzz um die Google Adwords in Art ASCII nun weltweit munter weiter.

Die Idee ist einfach und innovativ. Die Agentur hatte mit Hilfe von ASCII-Zeichen mehrere Bilder erstellt, die das Produkt auf den 3-4 von der Suchmaschine erlaubten Zeilen bewerben sollten. Diese neue Form von Adword springt sogleich ins Auge und garantiert der Marke eine hohe Sichtbarkeit. Der Agentur zufolge war sogar die Klickrate um 47% höher als gewöhnlich.

Gelungener Coup oder Falschmeldung?

Mehrere Blogger, darunter Florian von outil-référencement.com und Eric vom Blog webzer.fr, haben sich mit dem Phänomen beschäftigt und sind zu verschiedenen Schlussfolgerungen gekommen. Einig sind sie sich allerdings in folgenden Punkten:

  • Die Werbung ist bei der Suche nach „Mietwagen“ im deutschen Netz nicht mehr verfügbar.
  • Google Adwords überprüft bei Anzeigen über einen Algorithmus automatisch die Zeichensetzung; daher ist es praktisch unmöglich, eine ASCII Art-Anzeige zu platzieren.
  • Die Platzierung von Werbung in der rechten Spalte geschieht durch ein Versteigerungssystem, bei dem die teuersten Anzeigen an der besten Stelle platziert werden. Das Konzept muss daher gut durchdacht sein, wenn es weiterhin funktionieren soll.
  • Das Personal von Google sorgt dafür, dass so etwas nicht möglich ist. Allerdings ist das in den Adwords-Richtlinien nicht ausdrücklich verboten.

Dennoch betont Florian in seinem Artikel, dass sich andere Webnutzer davon haben inspirieren lassen und beweisen, dass ASCII Art-Adwords durchaus möglich sind.

Abschließend ist zu sagen, dass sich diese Praxis sicherlich nicht durchsetzen wird, da das Google Adwords-System auf der Hut ist. Zudem sind die Folgen einer solchen Kampagne schwer vorhersehbar aufgrund der Neugier, die die Anzeige auslöst. Werber könnten sich daher in fantasievollen Ideen verzetteln und der finanzielle Aspekt wäre nur noch zweitrangig. Fortsetzung folgt...

Quelle: CultureBuzz, David Billion

 
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Fakten: Internetnutzung

  • Anfang 2007 nutzten weltweit 1,13 Mrd. Menschen das Internet
  • In Deutschland verfügen zur Zeit ca. 70% der Erwachsene über einen Internet-Anschluss


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